Virtualisierung mit Manuel Dipolt |
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Manuel Dipolt ist ein Spezialist, wenn es um Virtualisierung von Arbeitsplatz- und Serversystemen geht. Hatte er in erster Linie vorerst mit VMware gearbeitet, um für die Programmierung Kundenserver und Arbeitsplatzumgebungen virtuell auf unserem eigenen Server für die Entwicklung zur Verfügung zu stellen, wurde es immer klarer, dass die Virtualisierung auch für alle Systeme sinnvoll sein könnte, um beispielsweise Hardwarekosten einsparen zu können. Gerade deshalb ist unsere Serverlandschaft seit 2008 komplett virtualisiert.
Die bekanntesten Virtualisierungslösungen wie VMware oder Citrix Xen-Server verwenden ihren eigenen Hypervisor*(1), welcher Systemressourcen für die Virtualisierung benötigt.
Um diese einzusparen, wurde im Oktober 2006 die Kernel-based Virtual Machine (KVM) ins Leben gerufen. Diese ist seit der Linux Kernel Version 2.6.20 direkt integriert und verwendet dessen Funktionen selbst als Hypervisor, soweit es möglich ist.
Nach einer erfolgreichen Migration unserer Serverlandschaft von Vmware Server 2 zu KVM wurden auch die Server unserer Kunden wie zum Beispiel bei KS Palettenservice erfolgreich mittels KVM virtualisiert.
Ein weiterer Vorteil von KVM ist, dass sie unter der GPL*(2) lizensiert wurde und somit zu 100% freie Software ist. Somit muss man sich auch keine Gedanken mehr um die Lizenzierung machen und es bleiben Überraschungen aus, die durch eine Änderung des Lizenzierungsmodell entstehen können, wie es bei VMware vor kurzem der Fall war.
*1 Ein Hypervisor ist eine Virtualisierungssoftware, die eine Umgebung für virtuelle Maschinen schafft.
*2 Die GNU General Public License ist eine veröffentlichte Freie-Software-Lizenz mit Copyleft für die Lizenzierung von freier Software.
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